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Pizza, Bunker, Möwen

· von Jenny

Jennys Foto – Pizza, Bunker, Möwen

Über Winter und Frühjahr war ich gar nicht so viel am Schirm. Trotzdem habe ich mich sehr weiterentwickelt. Das bisschen, was ich gemacht habe, hatte einen unfassbaren Effekt. Und das zahlte sich im Juni total aus.

Es war das erste Mal, dass ich richtig viel Freude, Motivation und Ehrgeiz hatte, mich an Neues zu wagen. Kamen wir an ein neues Fluggelände, habe ich mir die Einweisung angehört, es mir selbst angeschaut und einfach gesagt: Hey, let's go.

Ganz weg ist die Unsicherheit nicht. Bei 30 km/h oder knapp drüber packe ich den Schirm immer noch etwas unsicher aus. Aber sobald ich ihn in der Hand habe und merke: Boah, ich kann das alles, verfliegt sie. Dann geht es los. Und dann habe ich eigentlich nur noch Spaß.

Ich bin auch mal allein vorgeflogen. Vom Homespot bis hoch nach Hvide Sande City, dort Pizza essen, oben wieder in die Düne einsteigen, zurück zum südlichen Bunker und dort hin und her soaren.

Und zum ersten Mal mitten in einem riesigen Möwenschwarm. Diese Vögel haben eine unfassbare Spannweite. Wenn Du auf einmal mit Deinem Gleitschirm mittendrin bist, ist das ein krasses Gefühl.

Inzwischen bin ich beim Aufziehen so tiefenentspannt, dass mir wenig Wind manchmal zu wenig ist. Dann muss ich selbst mehr Action machen. Da darf ich mich noch anpassen. Mit viel Wind geht es irgendwie viel leichter.

Wie sehr ich mich von Mal zu Mal entwickelt habe, sehe ich in Dänemark besonders schön. Gerade wegen der Pausen dazwischen.

  • Jennys Foto – Pizza, Bunker, Möwen
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