Soaring Perfection Training – Logo Soaring Perfection Training · Kai Kessler

DAS TEAM

Ein ganzer Schwarm.

Fünf Chef-Möwen, die das SPT tragen – und eine Familie aus Hilfsmöwen, die immer dabei ist. Jede mit ihrer eigenen Spezialität.

Es ist ein großes Privileg, unseren Traum täglich leben zu können und unser Wissen an euch weitergeben zu dürfen!

Kai Kessler das ist Kai!

Dein Fluglehrer – die Fakten

Kai Kessler

Qualifikation
DHV-Fluglehrer seit 2016
Erfahrung
A-Schein 2014, seit 2016 nur noch Küste und ehrlicher Wind
Trainiert
rund 2.000 bis 3.000 Teilnehmer:innen in Schulung und auf Reisen
Schwerpunkte
Groundhandling, Soaring und persönliches Coaching
Partner
Flare Service & Brand Advocate Partner, seit 2026
Gremium
Mitglied im DHV-Gremium Parakite, seit 2026
Weitere Qualifikationen
Fitness-Trainer A-Lizenz (In-Line), Personal Trainer (IFAA)

Und sonst? Musiker, Yoga- und Kitelehrer – und Chef-Möwe mit dem Motto „Rein-KAI-ten“.

Unsere Grundsätze

So arbeiten wir mit dir

  1. Angst darf mitfliegen

    Wir reden offen über das, was passiert ist – ohne Heldengehabe.

  2. Kopf vor Kappe

    Wetter lesen, Entscheidungen treffen, Nein sagen können. Das ist Fliegen.

  3. Schritt für Schritt

    Vertrauen wächst durch Wiederholung, nicht durch Mutproben.

Das Kernteam

Die Chef-Möwen

  • Kai Kessler
    Fluglehrer

    Kai Kessler

    Chef-Möwe

    „Rein-KAI-ten“

    Groundhandling- und Soaring-Perfection-Master – außerdem Musiker, Yoga- und Kitelehrer.

    Kai Kessler
    Chef-Möwe

    Kai Kessler

    Chef-Möwe

    „Rein-KAI-ten“

    Aktueller Schirm
    Plastiktüte (Was gerade da ist)
    Spitzname
    Kommt darauf an.

    Vom Groundhandling an die Küste

    Kai hat 2014 den A-Schein gemacht – nach 600 Stunden Groundhandling vor dem ersten freien Flug. Danach anderthalb Jahre Thermik- und Streckenfliegen im Flachland, vor allem in der Rhön. Seit 2016 fliegt er nur noch an der Küste, mit ehrlichem Wind – und ist seit 2016 DHV-Fluglehrer.

    Lanzarote und Parakites

    2018 hat er eigene Groundhandling-Techniken für Lanzarote entwickelt (Exit, Start mit angelegten Ohren und mehr) und die erste Lanzarote-Flugreise geleitet. Seit 2024 fliegt er Parakites, seit 2026 ist er FLARE-Partner und Mitglied im DHV-Gremium für Parakites.

    Und sonst

    Fitness-Trainer A-Lizenz (In-Line) und Personal Trainer (IFAA).

  • Lisa Kessler

    Lisa Kessler

    Seele des SPT

    ♥ des SPT

    Sie organisiert, plant und hält die Fäden zusammen. Dabei sorgt sie dafür, dass sich alle Möwen im Schwarm zu Hause fühlen – unterwegs oder in der Casa La Costa. Am liebsten ist sie jedoch selbst mit ihrem Jonathan in der Luft.

    Lieblingsspot: Rhossili Down
  • Heli Schrempf
    Fluglehrer

    Heli Schrempf

    Chef-Möwe

    „Löööösen“

    Entwickler des SPC-Konzepts (Safety Pilot Coaching). Kommt aus Gröbming in der Steiermark, fliegt seit 2003, hat rund 14.000 Flüge im Logbuch und coacht seit 2009.

  • Holger Hoven
    Fluglehreranwärter

    Holger Hoven

    Chef-Möwe

    „Ruhig“

    Nach 30 Jahren im Hubschrauber wechselte Holger zur Stofftüte. Am Landeplatz in Lüsen erklärte Kai ihm: „Du musst Fluglehrer werden!“ Seitdem unterstützt und vertritt er Kai in den Kurswochen mit seiner unerschütterlichen Ruhe und Herzlichkeit.

    Holger Hoven
    Chef-Möwe

    Holger Hoven

    Chef-Möwe

    „Ruhig“

    Anderes Fluggerät – selbes Element

    Irgendwann kommt wohl für jeden die Frage: Was mache ich eigentlich nach meinem Berufsleben?

    Bei mir stellte sie sich allerdings deutlich früher als bei den meisten. Als Berufshubschrauberpilot durfte ich mit vollendetem 60. Lebensjahr nicht mehr als Single-Pilot im gewerblichen Luftverkehr tätig sein. Und wie man bei Papa in der Eifel sagt: „Wat deiste jetz?“ Eine berechtigte Frage. Schließlich waren Luft, Wind und das Fliegen schon immer meine Leidenschaft. Die Antwort ließ nicht lange auf sich warten: Paragliding.

    2021 begann ich meine Ausbildung bei Papillon in Elpe – und schon nach den ersten Flügen war klar: Das wird mehr als nur ein vorübergehender Zeitvertreib. Ich hatte Blut geleckt.

    Vom Flugschüler zum (fast) Fluglehrer

    Im Rahmen meiner B-Schein-Ausbildung in Lüsen lernte ich Kai 2022 kennen – damals als Fluglehrer am Landeplatz. Als er mich nach meinen ersten Landungen zu sich winkte, war ich gespannt, was jetzt kommen würde. Auf seine Frage, woher ich die Übersicht beim Fliegen habe, und meine Antwort „Aus 33 Jahren Berufsfliegerei.“ entwickelte sich ein Zweieinhalb-Stunden-Gespräch voller Geschichten, Anekdoten und jeder Menge Begeisterung fürs Fliegen. Irgendwann stellte Kai mir dann eine Frage, mit der ich überhaupt nicht gerechnet hatte: ob ich mir nicht vorstellen könnte, selbst einmal Fluglehrer zu werden. Diese Frage ließ mich nicht mehr los.

    Nach meinem ersten Besuch auf Lanzarote und meinem 60. Geburtstag im Oktober 2023 war für mich schnell klar: Die Füße hochlegen und den Ruhestand genießen? Das ist einfach nichts für mich. 2024 startete ich als Supporter bei Papillon in meine erste Saison. Dabei konnte ich viele Erfahrungen sammeln und noch tiefer in die Welt des Gleitschirmfliegens eintauchen. Anfang 2025 folgte dann der nächste Schritt: der Fluglehreranwärter-Lehrgang und seitdem die Arbeit als Fluglehrer-Assistent. Jetzt fehlen nur noch die letzten beiden flugpraktischen Lehrdemonstrationen auf Video – und aus einer spontanen Idee ist ein neuer Lebensabschnitt geworden.

    Warum SPT

    Ich habe Kai selbst als Kursteilnehmer mehrfach erlebt und konnte die Ausbildung aus der Perspektive eines Schülers kennenlernen. Kais Schulungskonzept – SPT – hat mich dabei vollständig abgeholt und überzeugt.

    Steffi beschreibt Kai und mich gerne mit den Worten: „Ein Arsch und eine Hose.“ Und tatsächlich passt das ziemlich gut. Wir ergänzen uns hervorragend. Mein Wissen aus der Berufsfliegerei – insbesondere im Bereich Crew Resource Management – trifft auf Kais enorme Erfahrung im Gleitschirmsport. Gemeinsam entsteht daraus ein Fundament, das nicht nur fachlich stark ist, sondern auch menschlich hervorragend funktioniert.

    Unser gemeinsames Motto lautet oft ganz einfach: Nicht so viel quatschen – einfach mal machen.

    Ein ganz besonderer Moment

    Mein persönliches Highlight im Frühjahr 2026 war ein Tandemflug mit meinem Sohn am El-Cuchillo-Krater auf Lanzarote. Solche Momente erinnern mich immer wieder daran, warum ich diesen Weg eingeschlagen habe: Fliegen verbindet, schafft unvergessliche Erinnerungen und begeistert Menschen.

    Und zum Schluss bleibt nur noch eines zu sagen: Flieg mit dem Schwarm … aber RUHIG … 😉

  • Reini
    Fluglehrer

    Reini

    Chef-Möwe

    Silberrücken

    Fluglehrer, Prüfer, Skyperformance-Trainer, mehrfacher Rekordhalter (MeistAir). Kennt, liebt und respektiert Lanzarote seit 1990.

Kais Family

Die Hilfsmöwen

Sie sind immer dabei, unterstützen beim Training (z. B. Video, Starthilfe) und haben dich im Blick, während du übst. Jede Hilfsmöwe bringt ihre eigene Rolle mit.

  • Georg

    Georg

  • Jenny

    Jenny

    Rolle: Pädagogik-Möwe

    Jenny
    Hilfsmöwe

    Jenny

    Pädagogik-Möwe

    Mit dem Wind, nicht gegen ihn. Fliegen dürfen, nicht müssen. Ich bin fein.

    Aktueller Schirm
    Advance Alpha 8 DLS, Flare Mustache 2
    Spitzname
    Ed von Speck

    Wie ich Kai kennengelernt habe

    Es gibt mit Sicherheit Menschen, die schon viel, viel mehr mit Kai unterwegs waren als ich. Aber meine Geschichte am Schirm fängt bei ihm an.

    Kennengelernt habe ich Kai im Juli 2024 in meinem Kombikurs auf der Wasserkuppe. Dort habe ich meine ersten Versuche am Gleitschirm gemacht. Das ist jetzt gute zwei Jahre her. Es fühlt sich viel länger an.

    Was er mir beigebracht hat

    Schon im Kombikurs hat Kai mir gezeigt, wie fein man über die Bremsleinen arbeiten kann. Und in der Theorie hat er unglaublich Wertvolles erzählt: über Wetter, über Flugmanöver, über das Handling und über das ganze System.

    Ein paar Wochen später habe ich ihn in Hvide Sande zum ersten Mal in seinem Metier erlebt. Bis dahin dachte ich, man muss den Schirm durch die Gegend reißen, um irgendwie abzuheben und irgendwie zu landen. Bei Kai habe ich gelernt, dass man mit Wind unglaublich viel mit diesem Schirm spielen kann. Wind ist nichts Schlimmes. Er nimmt Dir viel Arbeit ab. Wenn Du ruhig bleibst.

    Die ganze Technik heißt im Endeffekt: Mach weniger. Mach langsamer. Sei ruhiger. Und im Zweifel: Lass los.

    Und noch etwas hat Kai von Anfang an gesagt: Gib Deinem Schirm einen Namen. Damit Du etwas Spezifisches hast, das Du ansprechen kannst. Mir fällt das total leicht. Ob ich ihn im Kopf mit Namen anspreche oder ihm wirklich laut sage, was er tun soll. Am Anfang war das total wertvoll. Heute habe ich das Gefühl, ich gehe mit einem Kumpel fliegen, händeln, Spaß haben. Das braucht vielleicht nicht jeder. Aber es funktioniert überraschend gut.

    Worauf ich mich verlassen kann

    Wenn Kai bei Dir ist, ist er zu 100 Prozent bei Dir. Ob er neben Dir steht oder Dich per Funk anleitet: Wenn Du auf ihn hörst, geht es gut. Und wenn Du doch mal etwas machst, das nicht so gut ist, ist er da. Mich hat er immer gerettet. Am Funk, mental, körperlich.

    Das hat mir unglaublich viel Rückhalt und Sicherheit gegeben. Auch in Momenten, die nicht so schön waren und in denen er nicht dabei war. Ich konnte mich immer bei ihm melden, und er stand mir mit Rat, Tat und guten Worten zur Seite. Danke, Kai.

    Seitdem war ich viermal mit ihm in Hvide Sande, zweimal in Wijk aan Zee und siebenmal auf Lanzarote. Das achte Mal steht kurz bevor. Kai hat mich dorthin gebracht, wo ich heute bin. Er hatte das Vertrauen in mich schon viel früher als ich selbst. Ich musste nur noch nacharbeiten.

    Wo ich heute stehe

    Ich darf noch mutiger werden. Ich darf mir noch mehr vertrauen. Kai vertraut mir schon unfassbar viel.

    Im Sommer in Hvide Sande hing ich zum ersten Mal an einem Parakite, dem Moustache 2 von Flare. Kai hat den Moustache in der Gruppe. Wenn er sieht, dass es bei jemandem passt und er oder sie Lust hat, es auszuprobieren, weist er ein und schult. Und Patrick und mir gehört jetzt auch unser erster Moustache. Er sucht noch einen Namen.

    Viel von der Angst und Panik ist nicht mehr da. Respekt ist noch viel da, und das ist auch völlig in Ordnung und wertvoll. Aber noch viel mehr sind da Freude, Lust und Vertrauen. Weiter Sachen ausprobieren und lernen. Mich Situationen stellen. Und mit einer Gruppe an einem Spot fliegen, statt irgendwo allein rumzugondeln. Das ist der Punkt, an dem ich gerade stehe.

  • Johannes

    Johannes

  • Mo(ritz)

    Mo(ritz)

    Rolle: Flying TerriAIR

    Mo(ritz)
    Hilfsmöwe

    Mo(ritz)

    Flying TerriAIR

    Kein Soaring ohne kleine Schramme.

    Aktueller Schirm
    Nova Ion 7, Advance Alpha 6
    Spitzname
    Scottie, Batman

    Wenn meine Füße den Boden verlassen, bin ich glücklich. Das war eigentlich schon immer so. Mein Blick ging stets nach oben – und nur selten nach unten.

    Nach einigen Jahren im Motorflug im Ausland war es im Sommer 2022 Zeit für etwas Neues. Kai zeigte mir das Fliegen mit der „Plastiktüte“ – und damit öffnete sich für mich eine völlig neue Welt.

    Als Wahl-Hamburger sind die Berge weit entfernt, die Dünen dafür umso näher. Also lag nichts näher, als für meinen nächsten Flugausflug nach Dänemark zu Kai zu fahren. Was dort in den ersten beiden Tagen passierte, sollte meine Begeisterung fürs Fliegen nachhaltig verändern.

    Ich entdeckte die dänische Küstenlinie auf eine ganz neue Art: anfangs nicht aus der Luft, sondern vom Boden aus, während mich mein 26-m²-Schirm über den Sand zog. Zwischen Dünen, Wind und Meer war schnell klar, dass mich diese Art des Fliegens nicht mehr loslassen würde. Seitdem bin ich der „Flying Terrier“ – und der Bunker wurde kurzerhand auf den Namen „Mo’s Bunker“ getauft.

    Vor allem dem Soaren bin ich seit diesem ersten Ausflug endgültig verfallen. Die Möglichkeit, sich vom Wind tragen zu lassen, entlang der Küste zu fliegen und scheinbar endlos in der Luft zu bleiben, fasziniert mich. Seitdem war ich jede Saison in Dänemark und auf Lanzarote – und natürlich auch beim ersten Wales-Trip dabei.

    Zwischendurch zieht es mich trotzdem immer wieder in die Berge. Ganz gleich, ob Küste, Düne oder Berg: Am Ende zählt nur der Moment, in dem die Füße den Boden verlassen.

    Hauptsache in die Luft.

    Und klar: Ein Parakite steht selbstverständlich längst auf meiner Wunschliste.

  • Patrick

    Patrick

    Rolle: Crash-Test-Dummy

    Patrick
    Hilfsmöwe

    Patrick

    Crash-Test-Dummy

    akzeptieren & mitgehen (Lebensweisheit von Kai & Heli)

    Aktueller Schirm
    Niviuk Hook 6 P, Niviuk Hiko P, Flare Mustache 2
    Spitzname
    Kevin, Ultra-Kevin, John Doe

    Ich bin nach einigen Jahren als Motorflieger durch einen guten Freund zum Gleitschirm gekommen - mir gefiel von Anfang an das Gefühl näher am Element "Luft" zu sein und weniger Komplexität beim "Gerät" aufbringen zu müssen.

    Meine Lizenz habe ich 2018 gemacht, richtig ins "Fliegen" gekommen bin ich aber erst 2023 als ich Kai kennengelernt und mich intensiver mit mir und meinem Verhältnis zum Schirm auseinandergesetzt habe. Seitdem bin gefühlt fast alle 14 Tage irgendwo in der Luft und jeden Winter einige Male auf Lanzarote.

    Ich glaube fest daran, dass der Gleitschirm nicht nur Sportgerät sondern auch Therapie-Instrument ist - kein Sportgerät das ich vorher kennengelernt habe zwingt Dich so kompromisslos im "Hier und jetzt" zu sein und Dich ehrlich mit Deinen Emotionen auseinanderzusetzen. Bist Du bspw. gestresst wirkt sich das direkt auf Deinen Umgang mit dem Schirm und seine Reaktionen aus - hast Du zu viel Leistunganspruch wirkt sich das ebenfalls aus. Genau das durfte ich sehr schmerzhaft an den Pechos lernen - wer mehr will als die eigene Verfassung, die Umstände, das Gerät oder das Wetter hergibt kriegt auf die Nase - akzeptieren & mitgehen drängt sich hier förmlich auf, wenn man es denn zulässt.

    Das spannende - vieles was oberflächlich am Gleitschirm gilt lässt sich in das Privat- und Arbeitsleben mitnehmen und auch dort anwenden - mich hat der Gleitschirm resilienter gemacht und mir einen ganzen Schwarm echter Freunde geschenkt.

    Für mich besteht Fliegen aus 100% im Moment sein, ehrlich mit sich umzugehen und den Schirm zu fühlen - wenn man sich das einmal erarbeitet hat, dann ist es das schönste Hobby der Welt. Dieses Gefühl versuche ich wo es mir möglich ist vorzuleben und weiterzugeben.

    Danke Kai, dass Du mich bis heute auf der Reise begleitest!

  • Rüdi(ger)

    Rüdi(ger)

    Rolle: Tandem-Möwe

    Rüdi(ger)
    Hilfsmöwe

    Rüdi(ger)

    Tandem-Möwe

    Mach die Platte an!

    Aktueller Schirm
    Nova ION 6 light
    Spitzname
    Limy
  • Sven

    Sven

  • Swendy

    Swendy

  • Thomas

    Thomas

    Rolle: ALLroundAIR

    Thomas
    Hilfsmöwe

    Thomas

    ALLroundAIR

    Soar like a gull.

    Aktueller Schirm
    Profly Leeloo 2, Flare Moustache, Skywalk JOIN’T
    Spitzname
    Face, Murdock, B.A.

    Wie es begann

    2024, nach 21 Jahren Gleitschirmfliegen, fuhr ich zum ersten Mal nach Dänemark. Ich hatte keine Ahnung vom Dünenfliegen und den Locations. Bin also am erstbesten Campingplatz links raus, um die Lage zu checken. Da lief mir doch direkt eine Fliegerin über den Weg und meinte: „Wir sind so eine Gruppe, mit Kai hier, ein Kurs, und überhaupt, ist voll schön, komm doch mit: Wir treffen uns zum Sundowner auf der Düne.“ Ooookay – das klingt gut.

    Also direkt mit rauf auf die Düne: Alle standen mit ihrem Getränk in der Hand da und schauten zufrieden aufs Meer. Und das bei allerfeinstem Wind. What? Ich: „Warum fliegt denn keiner?“ Daraufhin unisono alle: „Flieg doch!!!“

    Ich also zurück, Schirm geholt, um dann als Einziger im Sonnenuntergang zu soaren. Über den Köpfen der anderen „Möwen“. Ein großartiges Erlebnis.

    Nach und nach lernte ich die Möwen-Kolonie kennen, bis dann irgendwann auch Kai auftauchte und mir erklärte, wie das hier so läuft: wie sich die Gruppe supportet, die Anfänger immer eine erfahrene Hilfs-Möwe bei sich haben und man gemeinsam mit- und voneinander lernt. So kam es dann auch zur Adoption.

    Adoption? Ja genau. … Doch um diese ornithologische Frage zu beantworten, braucht es eine eigene Überschrift.

    Die Adoption

    Bei Möwen (insbesondere bei Silbermöwen) kommt es überraschend häufig zu echten Adoptionen. Wenn Küken aus ihrem eigenen Nest weglaufen oder die Eltern verlieren, fliegen sie oft in fremde Nester. Größere Möwenpaare adoptieren diese fremden Küken häufig und ziehen sie wie ihre eigenen auf, sofern die Küken bereits ein bestimmtes Mindestalter haben und lautstark nach Futter betteln.

    Tja – da bin ich wohl zufällig ins richtige Nest gelaufen. Und sehr dankbar dafür, dass mich der Zufall genau zu diesen wundervollen Möwen geführt hat. Und so wurde ich eine Hilfs-Möwe.

    Über mich

    Gleitschirmpilot seit 2003. Kein XC, kein Wettkampf, kein Lemming, kein Leistungsdrang. Ich bin ein sehr bewusster Genussflieger, bekenne mich zum Sitzgurtzeug, liebe das Groundhandling und Soaren genauso wie das Thermikfliegen und Freestylemanöver.

    Ich freue mich über jede Kleinigkeit, die ich noch lernen darf. Selbst nach 23 Jahren hat man noch nicht alles gesehen und darf gelehrig bleiben. Die Schirme entwickeln sich weiter, die Flug- und auch die Handlingtechnik ändert sich mit der voranschreitenden Entwicklung. Und so darf man ab und an auch seine eigenen Gewohnheiten verbessern oder muss sie manchmal sogar radikal ändern (Parakite).

    Das Dünenfliegen beeindruckt mich so sehr, dass ich regelmäßig nach Dünemark fahre. Natürlich auch, um die anderen Möwen wieder zu treffen. Inzwischen fliege ich auch Parakite und Tandem an der Düne – und bin immer bereit, neuen Küken zur Adoption zu verhelfen.

    Und weil die Schirme Namen brauchen

    • Leeloo: „Face“ nach Lieutenant Templeton „Face“ (Face Man) Peck
    • Moustache: „Murdock“ nach Captain H.M. „Howling Mad“ Murdock
    • Carrera: „Hannibal“ nach Colonel John „Hannibal“ Smith
    • JOIN’T: „B.A.“ nach Sergeant Bosco Albert „B.A.“ (Bad Attitude) Baracus

    In dem Sinne: „Ich liebe es, wenn ein Plan funktioniert.“

Ehrenhalber

Die Ehrenmöwen

Sie gehören zum Schwarm, egal ob sie gerade in der Luft sind oder am Strand den Kaffee halten.

  • Robert
    Ehrenmöwe

    Robert

    Robert glaubte von Anfang an an das, was wir tun, und unterstützt uns, wo er nur kann. Er und Andrea sind daher ganz besondere Ehrenmöwen für uns.

  • Andrea
    Begleitmöwe

    Andrea

    Andrea ist immer mit dabei, sorgt in den Gruppen für gute Laune und hat als Erste überhaupt ein Begleitpferdchen verliehen bekommen.

  • Dirk
    Ehrenmöwe

    Dirk

  • Claudia
    Begleitmöwe

    Claudia

  • Steffi
    Ehrenmöwe

    Steffi

    Steffi
    Ehrenmöwe

    Steffi

    Ehrenmöwe

    Damals

    Manchmal beginnt eine besondere Geschichte mit einem einzelnen Gedanken: „Wie kann man bei dieser Hitze mit einer Mütze auf der Bühne stehen? Verrückt!“

    Tatsächlich habe ich Kai das erste Mal in einer Kneipe beziehungsweise Scheune kennengelernt – nicht als Fluglehrer, sondern als Bassist einer Tribute-Band. An diesem Abend war die Musik seine Leidenschaft, und seine Mütze blieb mir genauso im Gedächtnis wie mein erster Eindruck. Noch im selben Jahr begegneten wir uns erneut – diesmal auf Lanzarote. Dort durfte ich Kai in seinem eigentlichen Metier als Fluglehrer erleben und kennenlernen.

    Nicht verrückt – einfach anders

    Als ehemalige (Leistungs-)Handballerin und langjährige Trainerin schaue ich automatisch auf Dinge wie Trainingsaufbau, Methodik und den Umgang mit Menschen. Genau das hat mich bei Kai von Anfang an beeindruckt. Mit einer scheinbaren Leichtigkeit schafft er es, innerhalb weniger Tage aus meist völlig fremden Menschen eine Gemeinschaft entstehen zu lassen. Jeder bekommt den Raum für seine persönliche Weiterentwicklung, ohne sich dabei unter Druck gesetzt zu fühlen.

    Besonders deutlich wird das in den abendlichen Feedbackrunden im Headquarter beziehungsweise in der Casa. Dort ist genug Raum für Erwartungen, Erfahrungen, Lob und auch Kritik – alles auf Augenhöhe und mit einer Wertschätzung, die heute leider nicht selbstverständlich ist. Diese offene Kultur sorgt dafür, dass sich wirklich jeder gesehen und ernst genommen fühlt.

    Die Community

    Am Anfang habe ich mich ehrlich gefragt, was ich als „Non-Flight-Crew“ – hat keinen Motor, kann nicht fliegen – eigentlich den ganzen Tag tun soll, während alle anderen fliegen.

    Glaubt mir, die Tage sind viel zu kurz.

    Frei nach dem Motto „Alles kann, nichts muss“ fährt man mit zu den verschiedenen Spots, unterstützt beim gemeinsamen Abendessen oder entdeckt einfach die Umgebung auf eigene Faust. Und manchmal reicht es auch völlig aus, sich zurückzulehnen, die Sonne zu genießen und Teil dieser besonderen Gemeinschaft zu sein.

    Und genau das macht diese Community für mich aus: Es geht nicht nur ums Fliegen. Es geht um Begegnungen, gemeinsames Erleben und Menschen, die sich gegenseitig inspirieren und unterstützen, ohne eine Gegenleistung zu erwarten.

    Family & Friends ❤️

    Ich bin vor allem unglaublich dankbar für die vielen wunderbar „verrückten“ Menschen, die ich durch Lisa und Kai kennenlernen durfte. Aus Begegnungen wurden Freundschaften und aus gemeinsamen Erlebnissen bleibende Erinnerungen – IHR seid der Grund, warum ich immer wieder gerne zurückkehre.

    Dabei sind Lisa, Kai und Matti für Holger und mich längst mehr als Freunde – sie sind Herzensfamilie. Menschen, die einem das Gefühl geben, angekommen zu sein, egal wie viele Kilometer und Zeit zwischen den Treffen liegen.

    In diesem Sinne: „Bis gleich!“

flieg mit dem Schwarm

KOMMST DU MIT?

Lern uns im Winter auf Lanzarote oder unterwegs auf der Endless Summer Tour kennen.