Die Düne in Wijk aan Zee ist ein bisschen anders als in Hvide Sande, aber trotzdem recht ähnlich. Sie hat größere Einbuchtungen, also Unterbrechungen, bei denen Du im Vorbeifliegen nochmal anders aufpassen musst. Sie ist schön hoch, ziemlich cool, und es macht unfassbar viel Spaß, dort zu fliegen.
Abrufen, was ich kann
Das erste Mal war ich nur zweieinhalb, drei Tage da, ein Wochenende. Ich war noch etwas unsicherer. Herangetraut habe ich mich trotzdem. Und es war einfach schön zu merken, dass ich die Sachen auch an einem anderen Spot abrufen kann.
Wenig Wind, nah ran
Es ist cool, wenn Du keine Angst mehr hast, sondern einfach auf den Moment wartest. Oder Dich auch mal rantraust und es probierst, obwohl Du weißt, gerade fliegt es noch nicht so geil.
Kai hat mir beigebracht: Wenn Du wenig Wind hast, musst Du nah an die Düne ran. Genau das kam beim Abstecher nach Zoutelande. Dort stand der Wind besser, und wir haben uns ein cooles Flugfenster am Abend erhofft. Kai hatte es gesehen. Und genau so war es dann auch.
Am Anfang hatten wir noch recht wenig Wind. Ich bin rausgestartet und super nah am Hang entlanggeflogen. Ich habe nur auf meine äußerste Stabiloleine geguckt, dass sie nirgends hängen bleibt. Mit dem Protektor bin ich ganz sanft über Gras und Büsche gerutscht und dachte: Okay, näher ran geht halt einfach nicht.
Es ist ein cooles Gefühl, wenn Du auf einmal diesen Blick hast. Diese Ruhe. Und dieses Vertrauen in Dich selbst: Ich kann das steuern. Wo sind meine Leinen, wie nah kann ich wirklich ans Gelände, und was geht einfach nicht? Das habe ich durch Kai gelernt. Und mir das Vertrauen in mich selbst nach und nach erarbeitet.