Soaring Perfection Training – Logo Soaring Perfection Training · Kai Kessler

FÜR ALLE CAMPS & TRAININGS

Häufige Fragen

Erst das, was du vor der Buchung wissen willst – vom Level über die Ausrüstung bis zur Unterkunft. Danach die Fragen, die wir wirklich gestellt bekommen haben.

Gesunder Menschenverstand fliegt immer mit.

37 Fragen

TEIL 1 · 27 Fragen

Bevor du buchst

Bin ich gut genug für ein SPT?

Wenn du fragst: wahrscheinlich ja. Wir holen dich dort ab, wo du stehst – ob du gerade erst anfängst, Dinge falsch gelernt hast oder nach Jahren in den Bergen merkst, dass Wind nicht dein Freund ist.

Welche Voraussetzungen brauche ich?

Mindestens die A-Lizenz oder einen gleichwertigen Schein – und du solltest selbstständig starten und landen können. Mitbringen: komplette, gecheckte Ausrüstung mit Rettung und ein PMR-Funkgerät; Vario oder GPS sind empfohlen. Für die Camps im Ausland brauchst du die IPPI-Card und einen Versicherungsnachweis. Die Veranstalter nennen außerdem ein Körpergewicht von 45 bis 115 kg, außerhalb davon nach Rücksprache. Mindestalter: Die Lizenz gibt es vom DHV ab 16 Jahren. Jugendliche brauchen die schriftliche Erlaubnis der Erziehungsberechtigten oder kommen in Begleitung eines Erziehungsberechtigten.

Was trainieren wir in einer Woche? Wie sieht ein Tag aus?

Eine Woche Groundhandling, Soaring und persönliches Coaching mit Kai – ohne festen Stundenplan, den Takt gibt der Wind vor. Meist sagt Kai am Vorabend, wann es am nächsten Tag wahrscheinlich losgeht, oder morgens kommt eine Nachricht in die Gruppe mit dem aktuellen Plan. Mal geht es früh raus, mal vormittags, mal erst mittags. Dann sind wir meistens irgendwo draußen unterwegs: Groundhandling, Fliegen, Theorie – was Wind und Gruppe gerade brauchen. Mittags essen wir oft unterwegs, nachmittags oder gegen Abend gibt es noch eine Einheit. Abends kochen wir gemeinsam, sitzen zusammen, besprechen den Tag und schauen, wie es weitergeht.

Ich fliege seit 20 Jahren in den Alpen. Brauche ich das wirklich?

Gerade du. Thermik ist nicht Wind. Frag mal den Bergflieger aus unserem Spiel – der wird seit Jahren über den Strand gezogen.

Ich hatte eine schlechte Erfahrung und seitdem Kopfkino. Bin ich bei euch richtig?

Genau dafür gibt es uns. Wir fangen am Boden an, in deinem Tempo – ohne Druck und ohne Sprüche. Viele, die zu uns kommen, haben genau das hinter sich.

Welchen Schirm brauche ich? Kann ich mit meinem A-Schirm kommen?

Ja – sehr gern sogar. Ein A-Schirm verzeiht mehr und ist fürs Groundhandling ideal. Es geht nicht um die Schirmklasse, sondern darum, dass du deinen Schirm wirklich kennenlernst. Genau der Schirm, mit dem du zu Hause fliegst, ist der richtige fürs Training.

Mein Schirm ist schon etwas älter. Geht das?

Solange der Check gültig ist: ja. Wir schauen ihn uns am ersten Tag gemeinsam am Boden an. Wenn er sich so verhält, dass Lernen damit keinen Spaß macht, sagen wir dir das ehrlich.

Kann ich meinen gaaanz alten Dünenschirm mitnehmen?

Bring ihn mit. Es gilt dasselbe wie bei jedem älteren Schirm: Der Check muss gültig sein, und am ersten Tag schauen wir ihn uns gemeinsam am Boden an. Die Standardfrage von „Wenig-Fliegern“, die ihren Schirm zu jedem Zeitpunkt schonen wollen – und deswegen eben „Wenig-Flieger“ sind. Dein Schirm ist ein Gebrauchsgegenstand: Bei richtigem Umgang leidet er an der Küste nicht mehr als beim Bergfliegen. Unsere Empfehlung: Trainiere mit dem Material, mit dem du fliegen gehst! Gegen einen etwas älteren Schirm oder eine Nummer kleiner ist zum Trainieren nichts einzuwenden.

Brauche ich eine Rettung?

Ja, die Rettung ist Pflicht – mit gültigem Packintervall. Sie steht auch in der Packliste.

Was muss ich sonst noch einpacken?

Schirm, Gurtzeug mit Rettung (Packintervall gültig), Helm, Handschuhe. Dazu: Windjacke, lange Hose fürs Groundhandling (deine Knie danken es dir), feste Schuhe, Sonnenbrille – die Möwe trägt auch eine –, Sonnencreme, Lippenpflege und etwas Warmes für den Abend. Am Meer wird es schneller frisch, als man denkt.

Habt ihr kleine Schirme oder Test-Parakites da?

Test-Parakites: ja. Die bekommst du, sobald wir den Eindruck haben, dass du so weit bist – erst am Boden, dann in der Luft. Kleine Gleitschirme: ja – kleine Trainingsschirme fürs Starkwind-Groundhandling haben wir dabei.

Ich will Parakite ausprobieren. Brauche ich einen eigenen Parakite?

Nein. Wir haben Test-Parakites dabei. Die geben wir dir erst zum Handling am Boden und dann zum Fliegen – sobald wir den Eindruck haben, dass du so weit bist. Das entscheiden wir gemeinsam mit dir, nicht dein Ehrgeiz.

Kann ich mir Ausrüstung leihen?

Kleine Trainingsschirme und Test-Parakites stellen wir. Deine eigene Flugausrüstung – Schirm, Gurtzeug, Rettung, Helm – bringst du mit. Grundsätzlich gilt: Am meisten lernst du mit deiner eigenen Ausrüstung.

Was passiert bei schlechtem Wetter oder zu wenig Wind?

Dann gibt es Plan B: Schirmkunde, Theorie, Groundhandling bei wenig Wind oder ein Ausflug zu einem Ausweichspot. Welche das sind, steht auf der jeweiligen Camp-Seite. Kai ist übrigens auch Yogalehrer – nur so als Hinweis.

Das ist aber schon viel Wind? Ich habe Angst vor Wind – bin ich bei euch richtig?

Ja. Respekt vor Wind ist ein guter Startpunkt – genau darum geht es bei uns. Wir steigern das in Stufen: erst am Boden, bei dem Wind, den du im Griff hast – dann mehr. Wer seinen Schirm bei 30 km/h am Boden kontrolliert, bleibt in der Luft bei 20 km/h entspannt. Und wenn es zu viel ist, sagen wir dir das, bevor du es merkst.

Bei wem buche ich, was kostet es?

Kai führt das Training, gebucht wird beim Veranstalter des jeweiligen Termins – je nach Termin Papillon Paragliding, Heli Schrempf oder die Flugschule Fly Hohe Wand. Er steht in der Terminliste direkt dabei. Preis, Leistungen und Reisebedingungen findest du beim Veranstalter.

Was ist im Kurs enthalten – und was nicht?

Enthalten sind in der Regel: Betreuung durch die Fluglehrer mit Funk, tägliche Meteo-Briefings, Theorie, Videoanalyse und kleine Trainingsschirme fürs Groundhandling. Nicht enthalten: Unterkunft, Verpflegung, Anreise und Fahrten vor Ort. Die verbindliche Liste steht beim Veranstalter deines Termins.

Warum fragt ihr erst nach meinen Daten?

Damit Kai sich vor deiner Woche bei dir melden kann – etwa zu Ausrüstung und Level oder wenn sich der Wind ankündigt. Name, E-Mail und Telefon sind freiwillig, du kannst auch direkt zum Veranstalter weitergehen. Die WhatsApp-Community kannst du separat an- oder abwählen.

Was ist, wenn ich stornieren muss?

Dann gelten die Reisebedingungen des Veranstalters, bei dem du gebucht hast. Sag uns trotzdem Bescheid – wir freuen uns, wenn der Platz jemand anderem hilft. Eine Reiserücktritts- und eine Auslandskrankenversicherung lohnen sich.

Kann ich auch spontan dazukommen?

Wenn Platz ist: ja. Schreib uns einfach, wir sagen dir ehrlich, ob es passt.

Muss ich meine Unterkunft selbst buchen?

Lanzarote: Ja – die Unterkunft gehört nicht zur Trainingsbuchung beim Veranstalter. Dein Zimmer in der Casa La Costa, unserer Basis im Winter, buchst du separat und direkt bei Lisa: in der Zimmerübersicht aussuchen und anfragen. Alle anderen Camps: Ja, die Unterkunft buchst du selbst. Wir sagen dir aber gern, wo wir wohnen und was sich bewährt hat. Die Empfehlungen stehen unter „Wo schlafen?“ und auf jeder Camp-Seite.

Das Einzelzimmer ist schon weg – was nun?

In der Casa La Costa gibt es Alternativen: ein Doppelzimmer für dich allein, das Studio mit eigener Küche oder ein Bett im Vierbettzimmer. In der Zimmerübersicht siehst du, was in deiner Woche frei ist. Weitere Unterkünfte, in denen wir selbst wohnen, findest du unter „Wo schlafen?“.

Wie komme ich hin?

Das steht auf jeder Camp-Seite unter „Anreise“. Kurz gesagt: Lanzarote per Flug, die Nordsee-Camps am besten mit dem Auto – Schirm und Gurtzeug wollen ja auch mit.

Brauche ich auf Lanzarote einen Mietwagen?

Nicht zwingend: Vom Flughafen Arrecife (ACE) wirst du nach Absprache abgeholt. Mit einem Mietwagen bist du flexibler – für die Fahrten ins Gelände und für freie Tage. Rechne mit etwa 150 € pro Woche. Fahrgemeinschaften klären wir vorab in der WhatsApp-Gruppe.

Muss ich mein Essen selbst einkaufen?

Auf Lanzarote nicht allein: Wir gehen gemeinsam einkaufen und kochen zusammen. Wie das Zusammenleben dort läuft, steht in der nächsten Frage.

Wie läuft das Zusammenleben auf Lanzarote?

Auf Lanzarote sind wir als Community unterwegs: Wir kochen gemeinsam, gehen gemeinsam einkaufen und sitzen abends zusammen. Das gehört zum Camp wie der Wind. Wer keine Lust hat, sich am Gemeinschaftsleben zu beteiligen, ist dort eher fehl am Platz.

Kann ich meine:n Partner:in mitbringen, der oder die nicht fliegt?

Ja – wir lieben Begleitmöwen! Strand, Café und Zuschauen gibt es überall reichlich. Plant die Unterkunft einfach für zwei.

TEIL 2 · 10 Fragen

Echt jetzt?

– Ja, das wurden wir wirklich gefragt.
Wie viele Socken und Unterhosen muss ich mitnehmen? Echt jetzt?

Faustregel: Anzahl der Tage plus zwei. Die zwei Extra-Paare sind für den Tag, an dem du beim Groundhandling im Nassen landest – und das passiert. Sand findet trotzdem überall hin, egal wie viele Socken du einpackst.

Wie wird das Wetter im Februar? Echt jetzt?

Ehrlich? Das wissen wir im Februar. Wir können dir sagen, wie es meistens ist – aber nicht, wie es in deiner Woche wird. Pack für alles, was zwischen Sonnencreme und Windjacke liegt. Meistens gibt es über den Winter eine Woche mit zu viel Wind zum Fliegen – oder sogar zu viel, um mit dem eigenen Schirm zu trainieren. Die war in den letzten Jahren mal im November, mal im Dezember, Januar oder Februar. Ansonsten ist im Februar auf Lanzarote meistens schon Frühling.

Kann man auf Lanzarote denn wirklich Gleitschirm fliegen? Echt jetzt?

Nein, wir fahren jeden Winter nur wegen des Kaffees hin. – Spaß beiseite: Frag mal die Famara-Klippe. Die steht da schon ein paar Millionen Jahre länger als wir und wartet nur darauf, dass du an ihr entlangsoarst.

Brauche ich einen Föhn? Echt jetzt?

Nein. Den Job übernimmt der Wind, und zwar gründlich.

Ist es am Meer eigentlich windig? Echt jetzt?

Ja. Deshalb fahren wir hin.

Ist am Strand Sand? Echt jetzt?

Ja. Und später auch in deinem Gurtzeug, deinem Auto und deiner Zahnbürste.

Muss ich selbst fliegen? Echt jetzt?

Ja. Kai passt nicht mit in dein Gurtzeug.

Und wenn es regnet? Echt jetzt?

Dann werden wir nass. Oder wir trinken Kaffee und reden über Schirmreaktionen. Beides bringt dich weiter.

Könnt ihr mir gutes Wetter garantieren? Echt jetzt?

Nein. Das Wetter liest unsere Webseite leider nicht. Wir planen die Camps dort und dann, wo die Chancen am besten sind – den Rest machen wir flexibel.

Gibt es dort Supermärkte, Kaffee und Internet? Echt jetzt?

Ja, ja und ja. Lanzarote, Wales, Dänemark und die Niederlande sind keine Expeditionen. Was du vergessen hast, kannst du fast immer vor Ort kaufen – außer deinem Schirm.