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Reflexprofil, die Griffe drehen den ganzen Flügel
Referenz: Flare Moustache² 18 · 18 m² · [Kai: welche Größe fliegen wir?]
- Fahrt
- Über Grund
- Steigen
- Gleitzahl
- Höhe seit Eingriff
- Bezug: letztes Ziehen, Szenario oder Böe
- Fahrt als Höhe
- Anstellwinkel
- Winkel zwischen Sehne und Anströmung
Klassisches Profil, die Bremse zieht die Hinterkante
Referenz: EN-B Schulschirm · 24 m² · [Kai: welches Modell?]
- Fahrt
- Über Grund
- Steigen
- Gleitzahl
- Höhe seit Eingriff
- Bezug: letztes Ziehen, Szenario oder Böe
- Fahrt als Höhe
- Anstellwinkel
- Winkel zwischen Sehne und Anströmung
- Parakite
- Gleitschirm
Experte: dazu Höhe seit dem Eingriff, Fahrt als Höhe auf Vorrat, Anstellwinkel und das Startgewicht.
Nur für Schulungszwecke
Training contentThis is content from our supervised training – not instructions for trying things out on your own.
Beide Seiten rechnen mit demselben Lehrmodell: ein Profil in der Seitenansicht, eine Punktmasse in der Längsebene. Die Richtung der Effekte stimmt, die Zahlen sind gesetzt und werden mit Kai abgeglichen. Nimm die Bilder als Erklärung, nie als Grundlage für eine Entscheidung in der Luft.
- Die Flügel-Vorgaben (Fläche, Profil, Griffweg) sind Modellwerte v0.1 nach Herstellerangaben und Testberichten. [Kai: Zahlen prüfen]
- Nur Längsebene: keine Kurven, kein Carven, keine Wingover. Beide fliegen geradeaus gegen den Wind.
- Die Böe ist ein Sprung des Anstellwinkels, kein Windfeld. Der Hangaufwind kommt vom Regler, nicht aus der Düne.
- Die Reflex-Stabilität ist eine Regel im Modell, keine gerechnete Kappenmechanik; Klapper und Abriss kommen in Wirklichkeit schneller und unsymmetrischer.
- Keine Kappenverformung, keine Leinen, kein Pilot als Pendel über ein einfaches Rückstellmaß hinaus.
Was die Simulation zeigt – und was nicht
Beide Seiten rechnen mit demselben Lehrmodell wie der Profil-Simulator: ein Profil in der Seitenansicht mit Druckfeld, Staupunkt und Ablösung, dazu eine Punktmasse, die unter dem Flügel durch die Luft fällt. Die Hände stellen den Anstellwinkel – beim Parakite drehen die Griffe über Rollen den ganzen Flügel (B-Gurte ein Sechstel, C-Gurte ein Drittel des Griffwegs), beim Gleitschirm biegt die Bremse die Hinterkante und der Beschleuniger kürzt die A-Gurte.
Drei Dinge siehst du: Erstens setzt der Parakite Fahrt in Höhe um. Mit Händen ganz oben fliegt er rund 60 km/h, der Gleitschirm im Trimm rund 35. Doppelte Fahrt heißt vierfache Energie, deshalb gewinnt der Parakite beim Ziehen mehrere Meter, wo der Gleitschirm schon am Abrisspunkt steht. Zweitens hält das Reflexprofil bei kleinem Anstellwinkel: Die hochgezogene Hinterkante nickt auf, Nase und Leinen bleiben gespannt, wo der Gleitschirm in einer Böe von vorn die Eintrittskante faltet. Drittens das Wind-Fenster: Ab etwa 45 km/h Wind treibt der Gleitschirm rückwärts, der Parakite fliegt noch vorwärts – braucht dafür aber mehr Wind, bis er am Hang trägt.
Und was er nicht zeigt: keine Kurven, kein Carven, keine Wingover, keine Kappenverformung. Die Böe ist ein Sprung des Anstellwinkels, der Hangaufwind ein Regler. Die Zahlen sind Modellwerte nach Herstellerangaben und Testberichten und werden mit Kai abgeglichen. [Kai: Zahlen und Lernsätze prüfen]
Weiter im Lehrplan
Mehr zum Profil
Möwen wollen fliegen, nicht laufen. – Kai
ENDLICH FREI FLIEGEN.
Was du hier siehst, spürst du bei uns am Strand: erst am Boden, dann in der Luft, mit Kai und der von Flare geforderten Einweisung.