Soaring Perfection Training – Logo Soaring Perfection Training · Kai Kessler

Vertiefung · Kapitel 2 Flugplanung

Wo trägt die Düne?

Dreh am Wind, wechsle die Düne und schau, wo es dich trägt und wo du besser wegbleibst.

Trainingsinhalt

Das sind Inhalte unseres begleiteten Trainings – keine Anleitung zum Ausprobieren auf eigene Faust.

Was der Simulator zeigt – und was nicht

Der Simulator ist ein Lehrmodell. Er zeigt, wie eine Düne den Wind lenkt: wo er dich trägt, wo er zu stark wird und wo du im Lee landest. Dreh am Wind, wechsle die Form der Düne und schau, wie die Zonen wandern.

Er ist kein Wetterbericht und keine Vorhersage für einen bestimmten Tag. Die Richtung der Effekte stimmt, die genauen Größen sind gesetzt und nicht gemessen.

Nicht enthalten sind Vorland und Vordünen, Steilküsten, Schauer und der Tagesgang des Seewinds. Im Blick vom Meer sind die Höhen rund doppelt überhöht, der Querschnitt ist maßstabsgetreu. Weil der Wind nach oben zunimmt, wird es bei kräftigem Wind im Querschnitt ab einer gewissen Höhe „zu stark“ – das ist so gewollt.

Trainingsinhalt

Das sind Inhalte unseres begleiteten Trainings – keine Anleitung zum Ausprobieren auf eigene Faust.

Referenzlage

Eigene Einstellung

Düne

Form
Kante
Bewuchs

Wind und Wetter

Luftschichtung
Thermik

Pilot

Gerät
Level

Das Modell rechnet hier mit: trägt ab {lift} m/s Aufwind, Windlimit {limit} km/h, jeweils 10 m über Grund. Die Windstärke gilt in 10 m Höhe am Strand.

Ansicht
Zieh den Punkt!
  • Grün: trägt
  • Gelb: grenzwertig
  • Gelb gestreift: turbulent
  • Rot gestreift: Lee mit Rotor und Abwind
  • Rot gepunktet: Düse, Wind zu stark

Im Lee gleitest du nicht ab. Hinter der Kante sinkt die Luft, läuft am Boden zurück zur Düne und ist stark turbulent. Die dunklen Pfeile zeigen diese Rückströmung, die Schleife im Querschnitt die Walze.

Zonen gelten 10 m über Grund. Im Blick vom Meer sind die Höhen rund doppelt überhöht, damit die Düne lesbar bleibt.

Querschnitt entlang der Windrichtung

Maßstabsgetreu, nicht überhöht. Der Schirm sitzt am Punkt, 10 m über Grund. Die Pfeile links zeigen das Windprofil.

Wind am Punkt
– km/h
Steigen am Punkt
– m/s
Zone
–

Vereinfachtes Lehrmodell: Es zeigt Prinzipien, keine Vorhersage. Am Hang zählt immer die Einweisung vor Ort.

Was das für dich am Hang heißt

Betrachte das Gelände, bevor du fliegst – in Abhängigkeit von der aktuellen Windrichtung und Windstärke. Manchmal sind fünf Grad Richtungsänderung schon entscheidend für deine Sicherheit.

Passt die Windgeschwindigkeit zu deinen Fähigkeiten und zu deiner Ausrüstung? Hast du genügend Back-ups dabei für Veränderungen des Wetters, Düseneffekte oder Kompression am Gelände? Wie weit kannst du dich mit dem Wind versetzen lassen? Hast du das Gelände in grüne, gelbe und rote Zonen eingeteilt, passend zu deinem System?

Alles gut und passt? Na dann – siehe unten.

Weisheiten vom Startplatz

Wenn du dir völlig sicher bist mit deiner Einschätzung, gibt es jetzt nur noch eins zu tun: MACH ES! Weil: Machen ist fast wie Wollen, nur INTENSIVER!
– Kai

Möwen wollen fliegen, nicht laufen. – Kai

ENDLICH FREI FLIEGEN.

Im Winter auf Lanzarote, im Sommer an Europas Küsten. Am Boden lernen, in der Luft ankommen.